Kurzkonzept des Kindergartens

 

 

 

 " Das Spiel des Kindes ist der Spiegel des Lebens." ( Friedrich Fröbel)

 

 

Ein Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, den Kindern einen harmonischen, abwechslungsreichen und freudvollen Tagesablauf zu bieten. Wir geben den Kindern eine klare Struktur im Tagesablauf, an dem sie sich orientieren können und dadurch Halt und Geborgenheit erfahren.

 

 

 

Die Eckpunkte des Tagesablaufes im Kindergarten sind:

 

 

 

Morgen- bzw. Abschlusskreis:

Gemeinsames Beginnen oder Ausklingen des Tages mit Liedern, Gebeten, Sing- und Kreisspielen.

 

 

Freispiel am Vormittag und am Nachmittag:

Im Freispiel hat das Kind die Möglichkeit sich auszusuchen wie, mit wem, mit was und wie lange es spielt. Spielen = Lernen

 

 

Gezieltes Angebot in der Kleingruppe:

Kreativangebote, Experimente, Turnen, Bewegungsspiele, Bilderbücher, Religion, Musik, usw.

 

 

Gruppenübergreifende Aktionen:

Gemeinsames Singen, Raufen, Vorschulland, Turnen, usw.

 

 

Gleitende Brotzeit:

Die Kinder können während der Freispielzeit essen.

 

 

Feste Brotzeit:

Es gibt einen festen Zeitpunkt für alle zum Essen.

 

 

Gartenzeit:

Die Kinder spielen, klettern und bewegen sich im Garten bei fast jedem Wetter.

 

 

Ruhezeit:

Den Kindern, die einen Mittagsschlaf benötigen, wird dies ermöglicht.

 

 

Mittagessen:

Die Kinder können am warmen Mittagstisch teilnehmen.

 

 

Die gesamte Kindergartenzeit dient zur Entwicklung der Persönlichkeit des Kindes und zur Vorbereitung auf die Schule. Wir nehmen jedes Kind mit seinem Wissen und Können dort mit, wo es beim Eintritt in unsere Einrichtung steht, um es individuell und umfassend zu bilden, so dass der Übertritt in die Schule gelingt.

 

 

Bildungs- und Erziehungsziele

 

Durch unsere Bildungs- und Erziehungsziele und Methoden erreichen wir eine Erweiterung, Differenzierung und Festigung des Wissens und der Basiskompetenzen des Kindes.

Beschreibung zu Konzept

 

Wie verwirklichen wir diese Erziehungsziele?

 

Durch gezielte Aktionen, Angebote und Beschäftigungen für und mit den Kindern; durch Exkursionen in die Natur; durch den Umgang miteinander; durch eigenes ausprobieren und tun der Kinder; durch den Umgang mit Werkzeugen und Materialien; durch das freie Spiel der Kinder; durch Regeln und Grenzen; durch einen liebevollen und respektvollen Umgang miteinander; durch gemeinsame Feste, Feiern und Projekte; durch unser Vorbild; durch Geschichten, Lieder und Rollenspiele usw.

 

 

Partizipation - Sicherung der Rechte von Kindern in der Einrichtung

 

 

Mitsprache und Mitwirkungsmöglichkeiten der Kinder

 

 

 

Die Kinder werden an Planungen und Entscheidungen in vielen Angelegenheiten, die das eigene Leben und das Zusammenleben in der Gemeinschaft betreffen, entwicklungsentsprechend beteiligt.

 

Unsere Bildungs- und Erziehungsziele sind dahingehend ausgerichtet, die Persönlichkeit des Kindes zu stärken und ein positives Selbstbild zu entwickeln. Das Kind erfährt, dass es sich aktiv ins Geschehen einbringen kann, dass seine Bedürfnisse wahrgenommen werden und die eigene Meinung in der Gruppe - bei den Kindern und den Erwachsenen - zählt. Die Erwachsenen sind aufgefordert, aktiv zuzuhören, nicht Regulator sondern Moderator in vielen Situationen zu sein. Als Team sind wir immer bemüht, unser erzieherisches Handeln zu überprüfen, zu schauen, wo sich noch Mitwirkungs- und Mitentscheidungsmöglichkeiten für die Kinder möglich sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinderschutz in der Einrichtung

 

 

 

 

Zu unseren Aufgaben zählt auch die Sorge um jene Kinder, deren Wohlergehen und Entwicklung gefährdet sind, und ihr Schutz vor weiteren Gefährdungen (BayKiBiG Art. 9a). Wohlergehen und Wohlbefinden des Kindes sind maßgebliche Voraussetzungen dafür, dass kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse gelingen (Vgl. BEP S. 455)

(Wie der Kinderschutz gewährleistet wird, kann der ausliegenden Konzeption in unserer Einrichtung  entnommen werden.)

 

 

 

 

 

Der Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten

 

 

 

 

 

Übergänge sind Phasen im Leben, die mehr und neue Anforderungen an das Kind stellen. Wir bieten Hilfestellung für das Kind und seine Eltern bei der Bewältigung dieser wichtigen Eingangsphase:

 

 

1. Anmeldung und Aufnahmegespräch

 

 

2. Einführungselternabend:

Die Eltern erhalten Informationen über die Einrichtung; erfahren die Gruppeneinteilung und lernen das Erzieherteam kennen; Bekommen Hilfestellung, wie das Kinde auf den Kindergarten vorbereitet werden kann

 

 

3. Schnuppertag im Kindergarten:

Das Kind kommt zum ersten Spielen und kennenlernen in die Gruppe; die Eltern können sich mit dem Erzieherteam austauschen

 

 

4. Die erste Zeit im Kindergarten:

Die Eltern bringen ihr Kind in die Gruppe und können noch etwas zum Spielen dableiben; das Kind kann ein Kuscheltier, Spielzeug oder Schmusetuch mitbringen, um etwas Vertrautes im Kindergarten zu haben; die Besuchszeit des Kindes kann in der ersten Zeit auch verkürzt werden

 

 

Die Eltern werden intensiv begleitet und erhalten täglich kurze Rückmeldung über den Verlauf des Tages.

 

 

 

 

 

 

Übergang zur Schule

 

 

 

Die Vorbereitung auf die Schule ist langfristig. Sie beginnt mit dem Kindergartenstart.

 

Damit ein Kind Leistungsfähigkeit entwickeln und den Anforderungen der Schule gerecht werden kann, nimmt es bei uns an den eigens für die Vorschulkinder ausgelegten Beschäftigungen teil.

Um den Kind die Ängste vor der Schule zu nehmen und beim Übergang in die Schule zu helfen, besuchen wir mit ihm die Schule.

Wir legen großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der Schule und tauschen uns regelmäßig aus. Im Zuge dieser Zusammenarbeit hält jedes Frühjahr eine Lehrkraft einen Elternabend und besucht die kommenden Erstklässler im Kindergarten, um erste Kontakte zu knüpfen.